Familienförderung statt Abrissprämie

Kommunalpolitik

„Eine junge Familie die in Miete wohnt und sich erst ein Grundstück erwerben muss, hätte von einer Abrissprämie nichts“, kommentierte Gemeinderat Josef Schlierf den Vorschlag einer gemeindlichen Abrissprämie, wie er in der Gemeinderatssitzung vom 28. Februar 2009 angestoßen wurde.

Gemeindliche Gelder sollen nach Meinung der Seubersdorfer SPD jedoch vorrangig zur Förderung von jungen Familien in Form eines „Baukindergeldes“ investiert werden. Eine reine Abrissprämie, wie sie vorgeschlagen wurde, begünstige jedoch in erster Linie Personen, die bereits ein Grundstück besitzen.
„Die Investition in ein Baukindergeld, wie beispielsweise in der benachbarten Gemeinde Deining, wäre eine Investition in die Kinder und damit in die Zukunft“, so der Ortsvereinsvorsitzende. Jede junge Familie könne von dieser Prämie profitieren, egal ob Abriss, Umbau oder Neubau. Die Seubersdorfer SPD möchte auf keinen Fall mit einer reinen Abrissprämie Grundstücksspekulanten mit gemeindlichen Geldern fördern.

 
 

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